Der letzte Schultag vor den Osterferien begann diesmal früh. Um 06:45 Uhr trafen wir uns an der LernArt. Einige noch etwas müde, andere sofort wach. Die Vorfreude war auf jeden Fall groß.
Wie schon beim Ausflug zum HSV ging es wieder nach Hamburg. Diesmal stand ein Training mit Stadionführung beim FC St. Pauli an.
Die Fahrt verlief ruhig. Viel Vorfreude, Gespräche, zwischendurch auch einfach Stille.
Am Gelände wurden wir von Eddy empfangen. Der Kontakt war direkt da. Man hat gemerkt, dass er Lust auf den Tag hatte, und das hat sich schnell auf die Gruppe übertragen.
Auf dem Platz ging es dann ganz normal los:
dribbeln, passen, umschalten, laufen. Übungen, Tempo, Wiederholungen.
Spannend war, was daneben passiert ist. Man konnte gut sehen, wie unterschiedlich die Jungs mit Situationen umgehen. Manche machen einfach weiter, andere brauchen einen Moment. Manche werden schnell laut, andere ziehen sich eher zurück.
Das Training hatte dadurch eine besondere Qualität. Es ging nicht nur um die Übungen, sondern auch darum, wie jeder Einzelne mit sich selbst umgeht.
Vieles davon kennen wir aus unserem eigenen Training.
Es geht eben nicht nur darum, besser Fußball zu spielen. Es geht auch darum, dranzubleiben, Frust auszuhalten, sich im Team einzubringen und trotzdem bei sich zu bleiben.
Nach dem Training sind wir noch ins Stadion gegangen. Spätestens dort war klar, dass das für viele ein besonderer Moment ist. Einfach mal dort zu stehen, wo sonst die Spiele stattfinden, die man aus dem Fernsehen kennt.
Auf der Rückfahrt war es dann deutlich ruhiger als am Morgen. Viele waren müde. Man hat gemerkt, dass der Tag gearbeitet hat.
Irgendwann kam einfach der Satz:
„Das war der beste Tag überhaupt.“

Möglich wurde das durch die Unterstützung der Praxis für Ergotherapie Saskia Carstens-Lauer, EDEKA Hemmoor, der Volksbank Stade-Cuxhaven, dem Mercedes-Benz STERNPARTNER Hemmoor sowie weiterer Unterstützer und privater Spender.
Dafür sind wir sehr dankbar.
Ein großer Dank geht auch an Eddy und den FC St. Pauli für die Art, wie sie den Tag gestaltet haben.
Wir nehmen einiges mit in die nächsten Trainings und in den Alltag.
Ein Bericht von Gerrit Bourbeck